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So wirkt Elektrosmog im Schlafzimmer

Elektrizität umgibt uns überall und jederzeit. Machen Sie den Test und zählen Sie in Ihrer Küche die Anzahl der elektrischen Verbraucher. Was sehen Sie? Deckenlampe, Herd, Dunstabzugshaube, Kühlschrank, Mikrowelle, Mixer, Pürierstab und Saftpresse, ein Radio, eine Uhr, vielleicht auch ein elektrischer Durchlauferhitzer. Die Liste ließe sich beinahe endlos fortsetzen.


Und die anderen Räume? Das Wohnzimmer mit Lese- und Dekolampen, Musikanlage und TV-Kombination; das Arbeitszimmer mit dem PC und seinen Peripherie-Geräten; die Kinderzimmer mit den elektronischen Spielzeugen und nicht zuletzt das Schlafzimmer, wo sich neben der Nachttischlampe und dem Radiowecker auch sonst einiges findet, was uns den Alltag bequemer macht: Heizdecken, elektrisch verstellbare Betten, Fernseher und vielleicht auch noch eine Basisstation des schnurlosen Haustelefons.

Kurzum: Elektrizität ist aus unserem modernen Leben nicht mehr wegzudenken.

Leider hat die Elektrizität einen negativen Nebeneffekt: Wo sie vorhanden ist, da entstehen auch elektrische bzw. elektromagnetische Felder und Wellen – vereinfacht ausgedrückt: »Elektrosmog». Diese Felder kann der Mensch nicht sehen, er kann sie auch nicht ertasten, riechen, schmecken oder hören, weil ihm im Gegensatz zu zahlreichen Tierarten ein Sinnesorgan zur Wahrnehmung von Spannungen und Strömen fehlt. Und dennoch umgeben uns die Felder zu jeder Zeit an jedem Ort. Einige können bereits mit einfachen Messgeräten nachgewiesen werden, bei anderen benötigt man etwas mehr technisches Know-how.

Der moderne Mensch steht ständig unter Strom.

Selbstverständlich reagiert der Organismus auf diese ständige Stimulation. Durch Elektrosmog stirbt man nicht – zumindest nicht sofort. Auch sendet der Körper keine Warnsignale aus, wie er es beispielsweise bei großer Hitze oder Kälte, bei Stößen oder Schnitten tut. Doch gerade das Fehlen von bewusst wahrnehmbaren Warnsignalen birgt eine große Gefahr:

Das Risiko Elektrosmog wird häufig unterschätzt!

Elektrosmog ist mehr als Handystrahlung. Elektrosmog ist häufig hausgemacht. Wer auf den Mobilfunksender in der Nachbarschaft schimpft sollte zunächst überlegen, ob die eigene Wohnung frei von »Sendern» ist.
Hinweis: Trotz zahlreicher Studien, die einen Zusammenhang zwischen Elektrosmog und gesundheitlichen Problemen aufzeigen, ist es von der klassischen Schulmedizin bisher wissenschaftlich nicht anerkannt, das Elektrosmog und Erdstrahlen gesundheitliche Auswirkungen haben können. Ähnliches galt über Jahrzehnte für die Akupunktur und die Homöopathie.
Nutzen Sie unser Beratungsangebot, oder lassen Sie uns gemeinsam in einem telefonischen Vorgespräch den Untersuchungsumfang und die entstehenden Kosten festlegen: Gratis-Hotline Tel: 0800/424 4000
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Niederfrequente elektrische Wechselfelder

Niederfrequente elektrische Felder entstehen bei anliegender elektrischer Spannung. »Anliegend» bedeutet, dass die Spannung zwar vorhanden ist, der Strom aber nicht fließt.

Spannung liegt grundsätzlich dort an, wo ein Kabel, ein Gerät oder ein Bauteil mit dem Stromnetz verbunden ist. So auch in der unterputz verlegten Elektroinstallation einer Wohnung, an den Steckdosen, den Kabeln von Lampen und selbstverständlich in der Verkabelung eines jeden Elektrogerätes. Derartig anliegende Spannung erzeugt ein elektrisches Feld, dessen Stärke in »Volt pro Meter» (V/m) gemessen wird.

Die Größe des Feldes ist abhängig von der Stärke der anliegenden Spannung. In mitteleuropäischen Haushalten beträgt die Spannung in den Stromleitungen 230 Volt. Hochspannungsleitungen werden mit 500 bis über 1000-facher Stärke (110 – 400 Kilovolt) belastet.

Elektrische Wechselfelder werden vom Körper aufgenommen. Der Organismus wird dabei »unter Spannung» gesetzt (Körperspannung). Diese Körperspannung kann von Baubiologischen Gesundheitsberatern gemessen werden.

Elektrische Felder können die körpereigene Abwehr in einen dauerhaften Stresszustand versetzen. Bereits Felder mit geringer Stärke beeinflussen zudem die sensiblen Abläufe des Gehirns, das seinerseits mit minimalen Elektroimpulsen arbeitet. Wer sich längere Zeit ungeschützt einem derartigen Feld aussetzt, dem drohen Beschwerden wie Kopfschmerzen, Depressionen, Nervosität und Verspannungen. Betroffene, deren Schlafplatz belastet ist, klagen außerdem häufig über Schlaflosigkeit, Herzrhythmusstörungen und nächtliche Schweißausbrüche. Weitere bekannte Folgen sind Bettnässen, Menstruationsbeschwerden sowie Potenzstörungen.
Hinweis: Trotz zahlreicher Studien, die einen Zusammenhang zwischen Elektrosmog und gesundheitlichen Problemen aufzeigen, ist es von der klassischen Schulmedizin bisher wissenschaftlich nicht anerkannt, das Elektrosmog und Erdstrahlen gesundheitliche Auswirkungen haben können. Ähnliches galt über Jahrzehnte für die Akupunktur und die Homöopathie.
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Niederfrequente magnetische Wechselfelder

Umspannwerk
Niederfrequente magnetische Wechselfelder entstehen als Folge eines elektrischen Stromflusses in eingeschalteten Verbrauchern und Leitungen. Die Stärke und Größe dieser Felder ist abhängig von der Flussdichte (gemessen in Nanotesla) und der Stromstärke, die in Ampere gemessen wird.

Des Weiteren wird die Größe und Stärke vom Abstand der hin- und rückführenden Leitungen bestimmt. Je dichter diese beiden Leitungen beieinander liegen, desto kleiner ist das Feld, dafür aber ungleich stärker.

Eine Lampe erzeugt ein niederfrequentes magnetisches Wechselfeld - allerdings kein allzu starkes. Aus baubiologischer Sicht bedenklicher sind Transformatoren, die die Stromstärke mit Hilfe von Spulen und Widerständen verändern.

Transformatoren sind in fast allen Elektrogeräten eingebaut. Bei Kleingeräten drosseln sie den Strom aus der Steckdose von 230 Volt auf 3-24 Volt. Dabei entsteht ein sehr starkes, kugelförmiges, im Durchmesser bis zu zwei Meter großes elektromagnetisches Wechselfeld.

Eine weitere Quelle von elektromagnetischen Wechselfeldern sind sogenannte »vagabundierende Ströme» - Ausgleichsströme - die durch eine mangelhafte Erdung von Elektrogeräten, bzw. durch technische Fehler entstehen.

Magnetische Wechselfelder lassen sich selbst durch meterdicke Steinmauern nicht bremsen, durchdringen beinahe alles, was sich Ihnen in den Weg stellt. Der menschliche Körper stellt für sie kein Hindernis dar. Wird ein Körper von einem derartigen Feld durchdrungen, werden innerhalb des Organismus unnatürliche Wirbelströme erzeugt.

Als gesundheitliche Folgen niederfrequenter magnetischer Felder sind ein erhöhtes Krebsrisiko, dauerhafte Müdigkeit, die Schwächung des Immunsystems, die Senkung der Melatoninproduktion sowie eine erhöhte Wahrscheinlichkeit von Fehlgeburten und nicht zuletzt Erbgutveränderungen bekannt.
Hinweis: Trotz zahlreicher Studien, die einen Zusammenhang zwischen Elektrosmog und gesundheitlichen Problemen aufzeigen, ist es von der klassischen Schulmedizin bisher wissenschaftlich nicht anerkannt, das Elektrosmog und Erdstrahlen gesundheitliche Auswirkungen haben können. Ähnliches galt über Jahrzehnte für die Akupunktur und die Homöopathie.
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Elektrische Gleichfelder / Elektrostatik

Eine statische Aufladung entsteht dort, wo eine Gleichspannung vorhanden ist. Diese ist in der Regel nicht künstlich erzeugt, sondern entsteht durch Reibung. Sehr leicht laden sich synthetische Fasern (Teppiche, Gardinen), glatte Oberflächen (Lack, Plexiglas) aber auch Naturmaterialien (Wolle, Leder) sowie menschliches und tierisches Haar auf.

Bekannteste Folge einer elektrostatischen Aufladung ist eine schmerzhafte Entladung, beispielweise wenn man als Träger von Schuhen mit Gummisohlen in einem Raum mit Teppichboden an eine Türklinke greift. Bei dieser Entladung gleichen sich positive und negative Ladungen blitzartig aus. Das ist zwar unangenehm, aber letztendlich ungefährlich.

Bedenklicher ist aber der Zustand vor dem Ladungsausgleich - die Ladungstrennung. Sie beeinflusst das Raumklima. Das natürliche Gleichgewicht der Ladungen ist gestört, Staub und Mikroben werden abwechselnd angezogen und abgestoßen. Sie wirbeln somit unablässig in der Luft umher. Asthmatiker und Hausstauballergiker reagieren auf ein so gestörtes Raumklima höchst empfindlich. Je trockener die Luft, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit einer elektrostatischen Aufladung.

Auch ein Blitz, der sich mit bis zu 20.000 V/m entlädt, ist eine elektrostatische Entladung, die man bei einem Gewitter sogar als säuerlichen Geruch in der Luft wahrnehmen kann. Deshalb sprechen Baubiologen bei einem durch Elektrostatik gestörten Raumklima auch von »Gewitterluft».
Hinweis: Trotz zahlreicher Studien, die einen Zusammenhang zwischen Elektrosmog und gesundheitlichen Problemen aufzeigen, ist es von der klassischen Schulmedizin bisher wissenschaftlich nicht anerkannt, das Elektrosmog und Erdstrahlen gesundheitliche Auswirkungen haben können. Ähnliches galt über Jahrzehnte für die Akupunktur und die Homöopathie.
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Magnetische Gleichfelder

Genau betrachtet ist die Erde mit ihrem Nord- und Südpol nichts anderes als ein riesiger Magnet. Mensch und Tier nutzen das natürliche Magnetfeld unter anderem zur Positionsbestimmung.

Der Mensch benötigt dafür einen Kompass, einige Tierarten - unter anderem eine Reihe von Zugvögeln sowie Meerestiere - verfügen über feinste Sinnesorgane, mit denen sie das Magnetfeld erfühlen können. Doch auch die Lebewesen, die nicht über ein solches Organ verfügen, haben sich im Lauf der Jahrmillionen durch die Evolution an die ständige, gleichbleibende Stimulation durch das natürliche magnetische Gleichfeld gewöhnt und sich daran angepasst. Dieses Magnetfeld kann durch bestimmte Einflüsse gestört, die natürlichen Feldlinien können verzerrt werden.

Hauptursache für ein gestörtes Erdmagnetfeld sind magnetisierbare oder magnetische Metalle wie Eisen und Stahl, aber auch Gleichstromleitungen, beispielsweise die Oberleitungen von Straßenbahnen, Photovoltaikanlagen und selbstverständlich Magnete, wie sie u.a. in Lautsprechern, Kopfhörern oder Kinderspielzeugen eingebaut sind. Sie sorgen für zum Teil kaum wahrnehmbare und lokal begrenzte, zum Teil aber auch sehr starke und weiträumige Anomalien. Derartige Störungen lassen sich mit einem speziellen ölgedämpften Kompass sichtbar machen. Baubiologen verwenden eine Schiene, auf der gleich drei dieser Spezialgeräte montiert sind.

Ein häufiges Beispiel für ein verzerrtes Erdmagnetfeld findet sich im Schlafzimmer. Dort sind es die metallischen Federkerne von Matratzen, die das Feld ablenken. So kann es vorkommen, dass im Kopfbereich das Magnetfeld Richtung Osten, im Brustbereich Richtung Westen und im Bereich des Unterleibes in Richtung Nordwesten abgelenkt wird. Dies führt dazu, dass der Körper nicht im Fluss des natürlichen Magnetfeldes liegt, sondern mit den verschiedenen Himmelsrichtungen, die ihm vorgegaukelt werden, zu kämpfen hat.

Eine Situation, die für den gesamten Organismus Stress bedeutet. Bekannte Folgen eines verzerrten Erdmagnetfeldes sind Schlafstörungen und die verstärkte Belastung bereits erkrankter Körperzonen.
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Elektromagnetische Wellen / Hochfrequenz


Elektromagnetische Wellen entstehen nicht zufällig. Sie werden bewusst erzeugt, unter anderem um Informationen drahtlos zu übermitteln oder Speisen aufzuwärmen. Aus baubiologischer Sicht ist diese Hochfrequenz-Strahlung höchst bedenklich.

Elektromagnetische Wellen sind räumlich nicht an einen Leiter gebunden, sondern lösen sich von ihrem Ursprungsort ab. Diese Eigenschaft verdanken sie den extrem hohen Frequenzen, mit denen Sie erzeugt werden. Frequenzen werden in Hertz (Hz) gemessen. Die Maßeinheit Hertz bezeichnet die Anzahl der Zyklen pro Sekunde, in denen der elektrische Strom seine Polarität ändert.

Elektromagnetische Wellen werden in Frequenzen ab 100 Kilohertz (kHz) bis 300 Gigahertz (GHz) erzeugt. In diesen hohen Frequenzbereichen verschmelzen elektrische und magnetische Wirkungen der Felder. Man spricht deshalb von elektromagnetischen Wellen.

Hochfrequenz hat in der technischen Nutzung mehrere Aufgaben. Die gebräuchlichste ist die Übertragung von Informationen - anders ausgedrückt: Funk. Elektromagnetische Wellen werden an einer Antenne erzeugt, stoßen sich dann gleichsam von ihr ab und schwirren in alle Himmelsrichtungen. Je nach Sendeleistung der Antenne - gemessen in Watt (W) - können die elektromagnetischen Wellen noch in den tiefsten Weiten des Weltalls wahrgenommen werden. Vereinfacht ausgedrückt: Je höher die Sendeleistung (W), desto weiter dringen die Wellen vor. Und je höher die Frequenz (Hz), desto mehr Informationen können übertragen werden. Um eine Welle mit hohem Informationsgehalt über eine weite Strecke zu transportieren, muss die Sendeleistung entsprechend erhöht werden.

In den vergangenen 50 Jahren hat sich die Brandbreite der kommerziell genutzten Frequenzen sprunghaft erweitert. Während ein Radiosender im Jahr 1960 noch mit etwa 0,5 MHz (Megahertz) sendete, funken moderne UMTS-Handys in Frequenzbereichen von 2200 Mhz (2,2 GHz). Reichten im Deutschland der Wirtschaftswunder-Zeit noch eine Handvoll Mittelwellen-Radiosender, um einen flächendeckenden Radioempfang zu gewährleisten, benötigen allein die Mobilfunk-Sendebetreiber heute weit über 100.000 Sendemasten, um D-Netz, E-Netz und UMTS sendefähig zu erhalten.

Bekannte Folgen von HF-Strahlung sind »thermischen Wirkungen». Will heißen: Flüssigkeiten und Körpergewebe erwärmen sich durch die hochfrequente Bestrahlung. Ein Effekt, der beim Mikrowellenofen (er »sendet» mit einer Frequenz von 2,45 GHZ) übrigens kommerziell genutzt wird. Thermische Wirkungen belasten den Kreislauf, können die Arbeit des Gehirns beeinträchtigen. Des Weiteren wurde festgestellt, dass thermische Wirkungen durch HF-Strahlung zur Netzhautablösung, zu einer Trübung der Augen und letztendlich zur Erblindung führen können.

Ebenfalls problematisch: Wirkungen, die nicht thermisch bedingt sind. Als Beispiele werden häufig Tumorbildungen, Auswirkungen auf die Nebenniere, Blutbildveränderungen, Leukämie, die Störung der Blut-Hirn-Schranke und die Senkung der Melatoninproduktion genannt.
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Digital gepulste Mobilfunkstrahlung

Seit der Einführung des D-Netzes senden Handys nicht nur in immer höheren Frequenzbereichen, sondern zusätzlich auch digital gepulst. Das bedeutet, dass eine Welle nicht mehr gleichmäßig ausgesendet wird und dabei eine Information trägt, sondern dass die Information zuvor vom Sender in Splitter »zerhackt» wurde.

Alle 4,61 Millisekunden (also 217 Mal in der Sekunde) wird ein solches Fragment mit großer Intensität durch die Atmosphäre geschossen. Der Empfänger übersetzt die Splitter schließlich zurück.

Gepulste hochfrequente elektromagnetische Wellen stehen im Mittelpunkt der Diskussion, wenn es um die sogenannten nicht-thermischen (athermische) Effekte von HF-Strahlung geht. Die zerhackten Wellen stellen prinzipiell nichts anderes als kurze aber sehr intensive elektromagnetische »Schläge» dar. Vergleichbar sind sie mit den Lichtblitzen einer Stroboskop-Lampe, wie man sie in Discotheken findet, und von denen wir wissen, dass sie epileptische Anfälle auslösen können. Während jedoch ein Stroboskop sichtbare Lichtwellen aussendet, sind die digitalen elektromagnetischen Impulse unsichtbar. Nichts desto trotz treffen sie - genauso wie das Licht auf das Auge trifft - auf das menschliche Gehirn.

Zahlreiche Forscher vermuten, dass die gepulsten Signale tiefliegende Hirnstrukturen angreifen und die Gehirnströme beeinflussen. Es existieren heute mehrere Dutzend Untersuchungen anerkannter Wissenschaftler, die sich ausschließlich mit nicht-thermischen Effekten befassen und zu zum Teil erschreckenden Ergebnissen kommen.

Übrigens: Nicht nur Handys arbeiten mit digital gepulster Strahlung. Auch schnurlose DECT-Telefone, wie sie in vielen Haushalten benutzt werden, zerhacken die Informationen in 100 Impulse pro Sekunde. Im Gegensatz zu Handys strahlen DECT-Telefone aber 24 Stunden rund um die Uhr - egal ob gerade telefoniert wird oder nicht. Aus diesem Grund raten verantwortungsvolle Baubiologen von der Verwendung der DECT-Telefone ab.
Hinweis: Trotz zahlreicher Studien, die einen Zusammenhang zwischen Elektrosmog und gesundheitlichen Problemen aufzeigen, ist es von der klassischen Schulmedizin bisher wissenschaftlich nicht anerkannt, das Elektrosmog und Erdstrahlen gesundheitliche Auswirkungen haben können. Ähnliches galt über Jahrzehnte für die Akupunktur und die Homöopathie.
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Melatonin

Melatonin ist seit Mitte der 90er Jahre in aller Munde. Eine zeitlang überschlugen sich die Medien mit immer neuen Berichten über die »Wunderdroge», die als »Anti-Aging-Pille aus den USA» gepriesen wurde und Flugreisenden bei der Überwindung des Jet-Lags helfen sollte. 1995 wurde in Kalifornien mehr Geld für Melatonin als für Aspirin ausgegeben. Eines wurde dabei allerdings immer außer acht gelassen: Melatonin ist ein Hormon, das vom Menschen auf ganz natürliche Weise in der Zirbeldrüse, einer nur erbsengroßen Zellansammlung mitten im Gehirn, gebildet wird.

Melatonin wird nur während vollkommener Dunkelheit - in der Regel also Nachts im Schlaf - produziert. Sobald es hell wird oder künstliches Licht in die Augen fällt, stoppt das Gehirn die Produktion. Das Hormon steuert unseren Tag-Nacht-Rhythmus, dem fast alle Körperfunktionen unterliegen. So steigt der Blutdruck in den frühen Morgenstunden, nachts sinkt er auf ein Minimum ab. Auch die Körpertemperatur, der Appetit, die Ausschüttung von anderen Hormonen und die Regeneration des Immunsystems unterliegen den von Melatonin gesteuerten Tag-Nacht-Schwankungen.

Die Zirbeldrüse ist ein äußerst sensibles Organ, reagiert empfindlich auf jegliche Art von Stimulation. Licht ist eine solche Stimulans. Aber auch Elektrosmog sorgt im Gehirn, das seinerseits ja mit minimalen Elektroimpulsen arbeitet, für eine Reizüberflutung, die dazu führt, dass die Zirbeldrüse in den Streik tritt. Ein Teufelskreis entsteht: Wo kein ungestörter Schlaf möglich ist, da kann auch kein Melatonin produziert werden. Und wo kein Melatonin produziert werden kann, da ist auch kein Steuerungshormon vorhanden, das dem Körper einen gesunden Schlaf ermöglicht.
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at-home baubiologie
Institut für ganzheitliche Gesundheitsstudien

Annemarie Heuer
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