Exkurs Melatonin

Was ist Melatonin?

Melatonin ist ein natürliches Schlafmittel einerseits und ein natürliches Krebsheilmittel andererseits (Dr. Ulrich Warnke Quelle Maes (S 127) 

 

Das "Bosshormon" ist zuständig

  • für das Immunsystem, 
  • das Wachstum (Kinder wachsen nachts),
  • steuert den Tag-, Nacht-Rhytmus,
  • verfügt über eine krebshemmende Wirkung,
  • sorgt für die Ausschüttung aller anderen Hormone
    (unterstützt die Fruchtbarkeit von Mann und Frau,
    reguliert das Hormon ADH bei Kindern mit Enuresisproblemen, usw. )

Melatonin ist seit Mitte der 90er Jahre in aller Munde. Eine zeitlang überschlugen sich die Medien mit immer neuen Berichten über die »Wunderdroge», die als »Anti-Aging-Pille aus den USA» gepriesen wurde und Flugreisenden bei der Überwindung des Jet-Lags helfen sollte.

 

1995 wurde in Kalifornien mehr Geld für Melatonin als für Aspirin ausgegeben.


Eines wurde dabei allerdings immer außer acht gelassen: Melatonin ist ein Hormon, das vom Menschen auf ganz natürliche Weise in der Zirbeldrüse,
einer nur erbsengroßen Zellansammlung mitten im Gehirn, gebildet wird
.

 

 

Melatonin wird nur während vollkommener Dunkelheit, nachts – produziert

 

Sobald es hell wird oder künstliches Licht in die Augen fällt, stoppt das Gehirn die Produktion. Das Hormon steuert unseren Tag-Nacht-Rhythmus, dem fast alle Körperfunktionen unterliegen. So steigt der Blutdruck in den frühen Morgenstunden, nachts sinkt er auf ein Minimum ab. Auch die Körpertemperatur, der Appetit, die Ausschüttung von anderen Hormonen und die Regeneration des Immunsystems unterliegen den von Melatonin gesteuerten Tag-Nacht-Schwankungen.

 

DieGehirn Zirbeldrüse ist ein äußerst sensibles Organ, reagiert empfindlich auf jegliche Art von Stimulation. Licht ist eine solche Stimulans. 

 

Aber auch Elektrosmog sorgt im Gehirn, das seinerseits mit minimalen Elektroimpulsen arbeitet, für eine Reizüberflutung, die dazu führt, dass die Zirbeldrüse in den Streik tritt

 

Ein Teufelskreis entsteht: Wo kein ungestörter Schlaf möglich ist, da kann auch kein Melatonin produziert werden. Und wo kein Melatonin produziert werden kann, da ist auch kein Steuerungshormon vorhanden, das dem Körper einen gesunden Schlaf ermöglicht.

 

 

 

 

Ulrich Warnke beschreibt in seinem Buch:

 

„Risiko Wohlstandsleiden“ wie das Hormon Melatonin funktioniert. Quelle Wolfgang Maes: (Stress durch Strom und Strahlung Auflage 2005, Seite 137) „In unserem Organismus gibt es ein Hormon, das als Boss aller anderen Hormone fungiert: Das Melatonin. Wird viel Melatonin ausgeschüttet, dann trauen sich viele der anderen Hormone im Körper nicht, aktiv zu werden. Das brauchen sie normalerweise auch nicht, denn Melatonin wird nur nachts während des Schlafes ausgeschüttet. Der Auslösereiz ist die Dunkelheit, das fehlende Tageslicht. Aber bereits bei Tageslicht mit geringer Intensität oder bei künstlicher Beleuchtung, die nie an die Intensität des Tageslichtes herankommt, wird Melatonin produziert."Der Melatonin-Ausstoß ist ab einer Lichtintensität von etwa 2000 LUX gemindert,  20.000 LUX bremsen schon massiv. "Melatonin hat als Bosshormon eine Reihe entscheidener Aufgaben: es unterhält die Schlafstadien, und -besonder wichtig- es hemmt wirkungsvoll das Krebswachstum. Wird die Ausschüttung von Melatonin nachts reduziert oder sogar gestoppt, dann wird Krebswachstum forciert. Das ist deshalb ein wichtiger Punkt, weil Melatonin nicht nur durch Licht gehemmt werden kann, sondern auch durch elektromagnetische Felder, wie sie im technischen Bereich vorkommen. "  


Für die Krebsgenese kommt hinzu, dass schwache Magnetfelder in der Gegend von 50 Hz auch noch das Zellwachstum, auch das Krebszellwachstum, anregen. So werden die zahlreichen epidemiologischen Ergebnisse plausibel, die ein erhöhtes Krebsrisiko in der Nähe von Hochspannungsleitungen und technischen Stromanlagen fanden. Voraussetzung für das erhöhte Krebsrisiko ist die Dauerexposition; die haben wir, wenn wir in der Nähe stark feldverursachender Geräte wie Heizdecken, Wärmedecken oder geheizten Wasserbetten schlafen."  

 

Melatonin ist also ein natürliches Schlafmittel einerseits und ein natürliches Krebsheilmittel andererseits. Nächtlicher Elektrosmog stört den Melatoninhaushalt wie helles Licht. Einerseits fehlt dank Elektrosmog das Hormon, welches Krebszellen am Wachsen hindert, andererseits regen niederfrequente Felder das Krebswachstum an; dazu ist der für Regeneration und Selbstheilung wichtige Schlaf aus dem Lot, der perfekte Teufelskreis. Fehlt das beruhigende Melatonin, dann kommen die anderen aktivierenden Hormone viel deutlicher zum Vorschein, was am Tage gut ist, nachts aber nicht passieren darf.  

 

Melatonin wird in der Zirbeldrüse gebildet. Nachts liegt die Ausschüttung um ein Zehnfaches höher als tagsüber. Neben der krebshemmenden Wirkung und der Steuerung der Wach-Schlaf-Tag-Nacht-Zyklen ist es zuständig für die Hauptpigmentierung, unsere Fortpflanzungsabläufe, die Freisetzung von Geschlechtshormonen, für viele Stoffwechselprozesse, das Immunsystem und andere physiologische Abläufe. 

 

 

Wissenschaftler der Tierärztlichen Hochschule Hannover

 

haben 1991 und in den Jahren danach Interessantes beobachtet. Quelle Wolfgang Maes: (Stress durch Strom und Strahlung Auflage 2005)

 

Projektleiter Prof. Dr. Wolfgang Löscher: "Wir haben gefunden, dass Magnetfelder bereits bei niedrigen Feldstärken die Melatoninproduktion signifikant unterdrücken, und zwar bei Versuchen mit Brustkrebs bei Ratten."

 

Auch seine Kollegin, Dr. Meike Mevissen forschte mit Ratten. An den Tieren wurde die Wirkung der Magnetfelder auf das Hormonsystem und auf Tumore untersucht: "Man sieht, dass bei der magnetfeldexponierten Gruppe die Tumorentwicklung deutlich angestiegen ist. Wir haben drei Studien im Mikroteslabereich durchgeführt, und es zeigte sich in allen drei Studien, dass das Hormon Melationin erheblich erniedrigt und eine Beschleunigung des Krebszellenwachstums feststellbar war."

 

Dazu Prof. Löscher: "Alle Ergebnisse zeigen erstmals methodisch und statistisch zweifelsfrei, dass elektromagnetische Felder eine krebsfördernde Wirkung bei Ratten ausüben. Beachtlich ist, dass bestimmte Krebstypen des Menschen, z. B. der Brustkrebs der Frau, in den letzten Jahrzehnten deutlich zugenommen haben. Es ist sehr wohl vorstellbar, dass hier elektromagnetische Felder eine Rolle spielen." 

 

Die Tierwissenschaftler aus Hannover experimentierten weiter und fanden weltweite Unterstützung und Anerkennung, speziell aus den USA. 1997 bestätigte Löscher: "Das Brustkrebsrisiko durch die elektromagnetischen Felder ist wesentlich höher, als bislang angenommen wurde. Nach acht Jahren Forschung wissen wir genau, dass es einen Zusammenhang zwischen der Stromdosis und dem Wachstum von Brustkrebstumoren gibt. Es wird oft von erhöhtem Leukämierisiko gesprochen, doch Brustkrebs betrifft eine viel größere Bevölkerungsgruppe. Gerade die dauerhafte täglich mehrstündige Belastung wirkt sich auf die Entstehung von Brustkrebs aus." 

   

Gesunder Schlaf ist Voraussetzung für Gesundheit, Wohlbefinden, Erfolg und Lebensfreude.  Der Körper heilt sich selbst – im Schlaf – automatisch – wenn ihm die Voraussetzungen dafür gegeben werden.


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Fordern Sie hier weitere Informationen über mögliche gesundheitliche Auswirkungen von Erdstrahlen, Wasseradern und Elektrosmog an.

 

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Gratis-Hotline: 0800 / 424 4000

 

 Hinweis: Trotz zahlreicher Studien, die einen Zusammenhang zwischen Elektrosmog und gesundheitlichen Problemen aufzeigen, ist es von der klassischen Schulmedizin bisher wissenschaftlich nicht anerkannt, das Elektrosmog und Erdstrahlen gesundheitliche Auswirkungen haben können. Ähnliches galt über Jahrzehnte für die Akupunktur und die Homöopathie.